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Nachhaltigkeit von Immobilien

Nachhaltigkeit bedeutet für Immobilienprojektentwicklung Matt Verantwortung zur Sicherung der Lebensqualität zukünftiger Generationen zu übernehmen. Der nachhaltige und effiziente Umgang mit den vorhandenen Ressourcen steht im Fokus der Immobilienprojektentwicklung Matt.

Die nachhaltige Entwicklung wird zu einem erheblichen Teil im Sinne des anthropogenen Konzepts von der Bau- und Immobilienwirtschaft beeinflusst. Die ökologischen Auswirkungen, die von Immobilien auf die Umwelt ausgehen, zeigen sich in CO2-Emissionen, im Flächenverbrauch und -nutzung sowie im Ressourcenverbrauch. Einerseits sind die Gebäude nicht nur mitverantwortlich, sondern sie sind selbst auch zunehmend den Folgen globaler Veränderungen und Auswirkungen ausgesetzt. Die gesellschaftlichen und sozialen Wirkungen, welche von Gebäuden ausgehen, werden von uns thematisiert und in den Entwicklungsprozess integriert.

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, sich bei der Immobilienentwicklung mit den zukünftigen Entwicklungen der sozialen, ökonomischen und ökologischen Faktoren zu beschäftigen und diese dahingehend zu analysieren, wie sich diese auf die Wertigkeit und Nutzbarkeit der Immobilien und somit auf die Werthaltigkeit einer Immobilie auswirkt.

Die Immobilienprojektentwicklung Matt steht für das Entwickeln von nachhaltigen Immobilien auf hohem technischen Niveau sowie qualitätsgesicherte Planungsprozesse.

 

Bewertung von nachhaltigen Immobilieneigenschaften

Im Rahmen unserer Immobilienprojektentwicklung sowie Immobilienbewertung bewerten wir mit dem eigens dafür entwickelten Tool nachhaltigkeitsbezogene wert- und risikorelevanten Immobilieneigenschaften. Dadurch können die Einflüsse auf das Risiko und die Werthaltigkeit (sowohl objektbezogene als auch marktbezogene Kriterien) quantifiziert und qualifiziert werden und bereits in der Immobilienentwicklung berücksichtigt werden.

Zahlreiche, mittlerweile internationale Systeme zur Erfassung und Bewertung von Nachhaltigkeitsmerkmalen bei Gebäuden zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Add on darstellt, sondern auf vielen Ebenen Eingang auf die Objektebenen gefunden haben und entsprechenden Einfluss auf das Risiko und die Wirtschaftlichkeit haben. Zur Hypothese, dass die Vernachlässigung eines für die einzelne Immobilie kritischen Nachhaltigkeitsmerkmals zu einem höheren Risiko und zu Renditeeinbußen führen kann, gibt es Anhaltspunkte. Somit rückt neben der Kenntnis nachhaltigkeitsrelevanter Risiken ihre Integration in risikobezogene Wertermittlungsmethoden in den Vordergrund.

In der Immobilienwirtschaft ist ein allgemeiner Trend hinsichtlich nachhaltiger Immobilien festzustellen: Langfristig werden die nachhaltigen Immobilieneigenschaften, die in der ersten Phase bei den Immobilien einen Wertzuwachs generieren (Property Fair Value Premium), sich als Standard einpendeln, sodass ein Fehlen von Nachhaltigkeit bei Immobilien einen Abschlag (Property Fair Value Discount) bewirken wird. Der wertmäßige Betrag einer nachhaltigen Immobilie stellt keinen statischen Wert dar, sondern es ist eine sich im Laufe der Zeit (z.B. gesellschaftliche Werte) dynamisch verändernde Größe.

Ein weiterer Schritt zur wachsenden Bedeutung der nachhaltigen Immobilienkriterien ist, dass immer mehr Investoren bzw. Projektentwickler sich von Einzelimmobilien entfernen und beginnen, in größeren Zusammenhängen, wie zum Beispiel im Quartier oder Stadtteil, zu denken. Der „Stadtumbau“ mit all den Facetten der Nachhaltigkeit wird eine immer größere Rolle spielen. Die singuläre Betrachtung einer Immobilie, z.B. LEED gebrandete Strukturen, wird immer weniger das sein, was gefordert wird. Der Immobilienblickwinkel richtet sich zukünftig auf die Ebene der Stadt- und Raumplanung. Städte nehmen zukünftig bei der Diskussion um eine nachhaltige Entwicklung eine Schlüsselrolle ein. Hier konzentrieren sich die Ressourcen- und Energieverbräuche, Emissionen und Flächenversiegelungen.

Die steigenden regulatorischen Anforderungen und das wachsende Reputationsrisiko für etwaige Nicht-Erfüllung von branchenübergreifenden Selbstregulierungsmaßnahmen führen dazu, dass Marktteilnehmer bereits schon heute in einem Transparenz-Wettbewerb stehen. Insgesamt haben diese gesellschaftlichen (z.B. Wertewandel) und immobilienwirtschaftlichen Entwicklungen (z.B. Gebäudezertifizierungen) dazu geführt, dass sich die Wertvorstellungen der Marktteilnehmer zugunsten nachhaltiger Immobilien verschoben haben. In der bisherigen Entwicklung und Wertermittlung sind die Chancen/Risiko- und Immobilienanalyseinstrumente unzureichend abgebildet worden. Die Herausforderung besteht darin, die nachhaltigkeitsbezogenen Risiken und Chancen im Sinne einer marktgerechten Betrachtung und Wertermittlungen in Risiko/Chancen- und Immobilienanalyseinstrumenten zu berücksichtigen. Ziel ist es, diejenigen Kriterien und Eigenschaften von Gebäuden zu identifizieren und zu bewerten, die im Kontext einer nachhaltigkeitsorientierten Betrachtung direkten Einfluss auf das Chancen/Risiko-Profil der Immobilie ausüben bzw. die in Zukunft voraussichtlich zu einer veränderten Bewertung von Immobilien führen.

Nachhaltigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Immobilien in der Lage sind, mit den Folgen von langfristigen Entwicklungen umzugehen und somit eine hohe Chance bzw. ein geringes Risiko aufweisen und aufgrund zukünftiger Entwicklungen an Wert gewinnen bzw. verlieren können.

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